Montag, 31. Oktober 2016

Ein kaputter Velosattel und ein paar Joghurtbecher...

Das tönt nicht weiter spektakulär, oder?

Im April habe ich dir von Astrids fabulösem Buch "Scandy DIY" erzählt. Ich bin immer noch begeistert vom Buch.
Und habe eines der Projekte auf meine Art umgesetzt.
So ein toller Deko-Schädel wollte ich ebenfalls haben! Da bei uns das Biken auch ziemlich im Zentrum unserer Aktivitäten steht, musste der Schädel selber aus einem alten Velosattel sein. Der hat nämlich genau die passende Form dafür.




Der Rest war Fleissarbeit und einfach um zusetzten. Astrids Anleitung ist wirklich klar und einfach. An einem sonnigen Herbstnachmittag habe ich auf der Terrasse gewerkelt.




Nach dem Trockenen wurde er noch weiss bepinselt und zwei Mal hinten und vorne Lack aufgetragen. Da das Geweih seinen Auftritt draussen haben wird, war das nötig.





Ein schönes Projekt, das ich gerne weiterempfehlen kann.



Und zum Schluss ganz kurz:
Herzliche Gratulation der Gewinnerin des Letter-Banner: Jen!
Danke allen anderen fürs Mitmachen.




Simone



Donnerstag, 27. Oktober 2016

Von Kommendem und Vergangenem, einem grossen Merci & einer Verlosung

Das neue Jahr kommt geschwinder als man denkt.
So hat die Produktion der Agendahüllen im Hause Rösi bereits begonnen.

Diese analogen Terminspeicher fürs 2017 können alle im "Kariert" erworben werden.


Ein bisschen Vergangenes hat sich auch in die Fotocollagen geschlichen.
Frau Rösi hatte nämlich mehrmals Glück. Ich freu mich sehr darüber. Leider habe ich es "es bitzeli" (ein bisschen) verpasst, alles rechtzeitig zu verdanken. Deshalb mache ich das hier und jetzt.


Meine Geschenke zieren wunderbare, glitzrige Sticker von Frau Heiterkram. Merci viel Mal. Mit so edlen Kleberli braucht das Gschänkli gar nicht aufwändig verpackt zu sein.



Das Handy steckt in einem neuen Mäntelchen.
Franzy, danke dir! Es hat grossen Spass gemacht, mein passendes Foto zu suchen. Bestellt wars schnell und geliefert ebenso.


Spass hat es mir auch gemacht, die verschiedenen Stoffe für die Hüllen auszusuchen. Ich konnte mich nach Lust und Laune austoben. Die Hüllen sind so genäht, dass sie beidseitig gebaucht werden können.


Auf einen neueren Blog bin ich gestossen. Fräulein Tiger kannte ich vorher noch nicht. Sie durfte ihren ersten Bloggeburi feiern. Und ich kann mich nun über Papeterie von feines freuen. Grazie! Das heisst, zumindest das Notizblöcklein blieb für Mama übrig ;-).



Und dann hatte Frau Rösi saumässig Glück. Die "Baumhausfee" hat ihren Blog und Onlineshop umgetauft. Bei "Hej hej" bekommst du jetzt alle ihre herrlichen skandinavischen Schönheiten. Und genau da durfte ich mit Töchti shoppen gehen. Wir liessen es uns nicht nehmen und fuhren nach Langnau ins Lädeli. Ich kann dies nur wärmstens empfehlen.
Eintauchen, geniessen und gänggele (einkaufen) ! Merci, merci tuusig, liebe Renate!


Und weils mir so gut geht, habe ich auch etwas für euch ausgesucht. Wer hier unter diesem Post bis kommendem Montag, 31.10.16 bis 12 Uhr kommentiert, hat die Chance ein LetterBanner zu gewinnen.

Mitmachen können alle Leserinnen und Leser meines Blogs. Im Montagspost wird die Gewinnerin oder der Gewinner bekannt gegeben.

Ich wünsche dir viel Glück!



Simone





Montag, 24. Oktober 2016

Pinnen & Plotten

So, Frau Rösi hatte es nun auch geschafft, bei Pinterest mit einzusteigen.

Lange, lange habe ich mich ja dagegen gewehrt. Und das nicht, weil ich Pinterest nicht eine tolle Sache fand.
Nein, im Gegenteil! Eben WEIL ich wusste, dass es mir dort sehr gefallen wird. Und ich dann unendlich viel Zeit dort verbringen würde. Zeit, in der ich doch eigentlich anderes erledigen müsste.



Henusodenn, habe ich mir gesagt. Alles eine Frage der Organisation. Wenn ich schon den Modis (Mädchen) den verantwortungsvollen Umgang mit Handy und Co beibringen will, so kann ich das für mich auch grad umsetzten (Im Sinne von Vorbild sein und so...).

Ja, es gefällt mir ausserordentlich gut. Ich habe schon manchen Pin gesichert in einer meiner Pinnwänden.
Jetzt geht es ans Ausprobieren. Öfters habe ich von der Aktion "machen, nicht pinnen" gelesen. Leider wird sie nicht mehr weitergeführt.
Da soll mich aber nicht hindern, mich immer wieder daran zu erinnern, nicht nur zu sammeln, sondern auch zu werkeln.

Deshalb zeige ich hier meine ersten "Pinterest-Werke".
Der Herbst ist da, die Zeit im Haus wird wieder mehr. Und an einem der verregneten Nachmittage lief mein Plottermaschineli heiss.

Sportlich verzierte Kleidungsstücke wäre wohl der passende Überbegriff.

Der geliebte Mann bekam ein Longsleeve mit einem tollen Bikelogo, das 100% zu ihm passt.



Aus der geleichen Abteilung kommt das süsse Babybody fürs kleine Mädchen vom Velomech.
Das macht gute Laune!



Die Kunstturnerin im Hause Rösi wurde grad mit zwei Shirts eingekleidet.
Das blaue Trägershirt noch in Englisch, da ja sonst das ganze Wortspiel verloren ginge.



Das graue Shirt aber wurde in Dialekt (Berndeutsch) beschriftet. Ich weiss ja nicht wie ihr das so kennt, bei uns ist die kleine Turnerin zu jeder Tageszeit und an allen Orten im Handstand unterwegs. Ein Bewegungskind eben...



Diese Kleidungsstücke haben mindestens zwei Mal Freude bereitet. Erst mir beim Herstellen und später beim Tragen den sportlichen Mitbewohnern.




Nun wünsche ich dir also eine aufgestellte, sportliche Woche, in der auch du einiges umsetzten kannst.




Simone


Pins von hier:

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Manchmal mach ich eine Ausnahme

....und nähe mir ein Kleidungsstück.
Wie diese bequeme Jerseyjacke. Sie stand schon lange, nein ewig, auf meiner "Möchte-ich-unbedingt-auch-mal-nähen"-Liste.

Irgendwie hatte ich immer eine Ausrede, dieses Projekt nicht anzugehen. Zu kompliziert, zu aufwändig, momentan falsche Saison...


Das grosse Modi hat genau so ein tolles Teil im Unterricht genäht, in der 7.Klasse!
Weshalb ich mich so geziert habe, weiss ich auch nicht mehr genau. Also habe ich mir genügend Zeit und Muse genommen und mich ans Werk gemacht.



Bei Farbenmix hier habe ich die wunderbare Idee entdeckt, wie man den Reissverschluss innen ganz simpel verschwinden lassen kann und das erst noch super aussieht.


Muss ich erwähnen, dass Jacke Nummer 2 auch schon fertig ist und Jacke Nummer 3 bereits ungeduldig wartet, fertig gestellt zu werden?


Simone






Montag, 17. Oktober 2016

Ein eigenes Buch genäht

Ein Buch für meine Nähnadeln ists geworden ;-).
Nach dem E-Book von Katharina lässt sich einfach ein kleines, hübsches Nadelbuch nähen. Oder zwei, oder drei...




Das bietet Platz für allerlei Nadeln (logo!), Güfeli (Stecknadeln), Hotschgufe (Sicherheitsnadeln), einer kleinen Schere und sonstigem Nähkrimskrams nach eigenem Gutdünken.




Ich habe mich gleich an zwei Versionen gemacht.
Die erste ist eine klassische Baumwollstoff-Variante. Ich nenn es das "Weil-ich-ein-Mädchen-bin"- Nadelbuch.
Gebt ihr euren Werken auch ganz besondere Namen? Ich mag es, für mich passende Titel zu suchen und zu finden.


Die linke Innenseite kennst du ja schon vom Post hier


Die Farbkombi schwarz-pink wirkt frisch und munter. Sie ist momentan meine absolute Favoritenkombi.

Unbedingt in das Nadelbuch musste eines der wichtigsten Nähutensilien nebst Schere, Faden und Nadel, nämlich der Auftrenner. Tja, denn wer muss nicht hin und wieder ein Stück nochmals neu nähen, weil es nicht passt oder nicht schön aussieht? Deshalb hat er hier ein eigenes Fach.



Dass das zweite Nadelbuch auch einen Namen trägt, ist daher naheliegend.
Deshalb hier das "rustikale Modell Strick-Jeans-SnapPap".




Es setzt sich aus lauter kleiner Besonderheiten zusammen. Wie der Titel verrät, sind dies zum einen die verwendeten Materialien und zum anderen ein praktisches Helferlein.
Erst habe ich ein Stück für die Aussenseite im Zopfmuster gestrickt. Damit es etwas besser zu handhaben ist, wurde es aber auf weichen Jeans genäht.



Die grossen Innenseiten sind aus SnapPap. Die geben eine natürliche Stabilität, so dass ich auf jegliche Einlagen verzichtet habe. Das Nadelbuch ist durch den Strick aussen aber schön weich im Griff.




Zum Glück habe ich nicht alle Kinderjeans verschnitten und zu Beutel vernäht. So konnte ich die Innenseiten aus Restejeans zuschneiden. Warum ich so betone, dass es (Klein-)Kinderjeans waren?
Weil die eine hintere Jeanstasche gerade gross genug war, um ins Nadelbuch zu passen. Das sieht nicht nur lässig aus, nein, es ist zudem sehr gäbig (praktisch), lässt sich in der Tasche grad der Faden verstauen.




Die andere Jeansseite habe ich mit einem tollen Spruch beplottet. Dazu solltet ihr euch nachher unbedingt diesen Post von Katharina zu Gemüte führen. Ihr werdet schmunzeln...




Rundum gelungen finde ich das E-Book, das selbständige Nachnähen geht problemlos auch für Jugendliche und Nähanfänger.

Praktisch sind die Büchlein sowieso. Wobei, es heisst ja Nadelbuch. Und so klein ist es auch nicht. Aber es soll ja was drin Platz finden, oder?



Zum Grössenvergleich habe ich einen Apfel daneben gelegt.


Ich bin nähverliebt. Und freue mich immer wieder, wenn ich etwas  Neues für mich entdecke.




Simone



Plotterfreebie "I love sewing" von enemenemeins
Plotterfreebie "Nähmaschine" von shesmile




Donnerstag, 13. Oktober 2016

7 tolle Ideen, was du mit deinen bestempelten Stoffstücken machen kannst

Merci für eure motivierenden Kommentare zum letzten Post.

Wir waren nun ganz fleissig und haben 7 Ideen zusammengestellt, was du aus bedruckten Stoffstücken alles zaubern kannst.
Ganz zuoberst auf der Wunschliste der Mädels stand


#1 ein Kissen



Deshalb haben beide bereits vor dem Bedrucken des Stoffes geschaut, dass rund um das Motiv genügend Stoff für die restliche Kissenhülle unbedruckt blieb. Da die Modis (Mädchen) die Kissen selber nähten, wurde das Innnenkissen direkt überzogen und die offene Seitennaht von Hand geschlossen.


#2 ein Halstuch oder Schal



Auch hier musst du genügend Stoff einberechnen, damit das Tuch schön gross genug bleibt. Ganz eifrige Stempler können das ganze Tuch mit einem Stempelmuster bedrucken oder aber es werden einfach zwei sich diagonalgegenüberliegende Ecken bedruckt. Das erlaubt es auch, verschiedene Muster zu wählen. Zum Fertigstellen musst du einzig rundherum einen feinen Saum nähen. Optional könnten natürlich noch Bommel oder sonstige Zierbänder angebracht werden.


#3 einen Stoffbeutel



Stoffbeutel kann man nie genug haben. Unseren haben wir innen gefüttert und mit gedörrten Apfelringen gefüllt. Er ist bereits verschenkt worden.


#4 ein Kartenetui oder kleines Portemonnaie



Kleinere Stoffstücke mit einem einzelnen Stempel wurden zu einem kreditkartengrossen Geldbeutelchen mit Reissverschluss vernäht. Ganz praktisch, wenn man nur wenig Geld mitnehmen muss. Unsere sind gedacht, um beim Skifahren etwas Notfallgeld einzupacken.


#5 ein Chiptäschchen



Von den ganz kleinsten Probefitzelchen konnten wir uns ebenfalls nicht trennen. Zusammen mit SnapPap haben wir daraus Chiptäschchen für den Einkaufswagenchip genäht. Diese kleinen Täschchen eignen sich ebenfalls für den Notgroschen am Schlüsselband.


#6 eine Seite im Nadelbuch



Das neuste E-Book von Greenfietsen hat mir so gefallen, dass ich es haben musste. Nicht nur für mich ein tolles Nähutensil, nein, ich werde diese Büchlein auch in der Schule zeigen. Die mittlere Seite ist nicht benäht. Deshalb hat sich ein besonders schöner Druck, auf einem nicht allzu grossen Stoffstück geradezu aufgedrängt, seinen Platz hier zu finden. Und übrigens, das kleine, praktische Nadelbuch werde ich in einem nächsten Post noch viel genauer vorstellen.


#7 ein Geschirrtuch



Hier haben wir bereits fertig genähte Tücher genommen. Das erhöht zwar den Nervenkitzel beim Drucken etwas, da man ja Fehldrucke nicht einfach wegwerfen kann. Dafür sind die Geschirrtücher so ratzfatz fertig.

Ich hoffe, unsere Ideen sind genug Inspiration für dich.



Simone

Montag, 10. Oktober 2016

Stoffdruck mit soooo schönen Holzstempeln

Ich war selbst in den Ferien kreativ ;-).
Wir haben nämlich all unser benötigtes Material fürs Stoffstempeln mitgenommen und uns in den Bergen dem kreativen Tun hingegeben.
Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert.




Auf Instagram habe ich Anja von maasa gefunden.
In ihre Stempel aus Indien habe ich mich sofort verliebt.
Die sind auch einfach nur zum Anschauen wunderschön. Wenn man damit noch drucken darf, ist das superspitzetoll!

Und ich nehme es grad vorneweg:
Die Stempel und das damit Drucken haben ein grosses Suchtpotential!
Also, sag mir nicht hinterher, ich hätte nicht genügend gewarnt...





Aus meinem Fundus habe ich ebenfalls noch einige Stempel. Die wurden mir mal vor Jahren mit den Worten " Hier, Teppichstempel aus Marokko. Du kannst sicher mal was damit anfangen" bei einer Haushaltsauflösung in die Hände gedrückt.




Wir haben also unsere Arbeitsfläche mit einem alten, auseinandergeschnittenen Duvetanzug abgedeckt.
Den zweiten Anzug habe wir nur geviertelt und so zusammengefaltet als Unterlage in der Mitte auf den Tisch gelegt. Mit einer etwas weicheren Unterlage lassen sich die schöneren Ergebnisse erzielen.




Als Palette für die Farben dienten aufgeschnittenen Milchverpackungen. Die sind sehr praktisch, mehrmals verwendbar und erst noch "upgecyclet".
Kleine Schwämmchen habe ich so zugeschnitten, dass man die Farbe prima auf die Stempel aufstupfen konnte.





Die Stoffe müssen zuerst gewaschen und gebügelt werden.
Die Stofffarbe trocknet recht schnell ein, daher muss man bei mehrfarbigen Drucken etwas zügig arbeiten. Am nächsten Tag habe ich die Drucke gut eingebügelt und so die Farbe fixiert.






Nun liessen sich nach Herzenslust Sujets erfinden.
Einfarbig, mehrfarbig, mehrere Stempel für ein Sujet, ja sogar kleine "Bilder" wurden gefertigt.




Ich habe nämlich nicht alleine gestempelt. Die beiden Modis (Mädchen) liessen es sich nicht nehmen und haben mitgemacht. Wir hatten alle grossen Spass!


Das selbe Motiv, verschieden verziert.

Nachdem wir nun meterweise Stoff verschönert haben, konnten wir Zuhause die Schönheiten weiterverarbeiten. Was alles daraus geworden ist, verrate ich dir aber erst am Donnerstag. Etwas Geduld muss sein.




Hast du auch schon mit diesen tollen Stempeln gearbeitet?




Simone