Donnerstag, 22. September 2016

Autogaragen am Meter

Ich hab produziert.
Autogaragen, jawohl!
Und wenn man die aneinander reiht, ergibt es so fast 2 Meter Autostrasse ;-).


Ach, ich freu mich jedes Mal über diese superpraktischen Kinderspielsachen. Das Auswählen der Stoffe und anschliessend das Zusammenstellen wie Puzzleteile bringt grossen Spass.


Und wenn sie verschenkt werden und der kleine Mann mit Vehemenz "meh Ouddo" fordert, ist das Leben schön!


Nachdem ich dieses Bild hier bearbeitet hatte, kam mir Siglindes Idee der Cam Underfoot wieder in den Sinn.
Da mache ich diese Woche gerne mit.


Und schiebe diese Bilder von anderen Fortbewegungsmitteln nach.
(Die habe ich bereits im nassen Juni aufgenommen.)




Simone




Montag, 19. September 2016

Gips trifft Beton

Erneut habe ich gematscht.

Ich liebe es, mit Beton und Gips zu arbeiten. Es ist der totale Kontrast zur Arbeit mit Stoffen.


Wie es der Titel schon verrät, habe ich dieses Mal Gips und Beton kombiniert.
Das Teller meiner Tortenplatte ist aus Gips gegossen, der Ständer aus Beton.


Als Giessform für den Gipsteil verwendete ich eine ausgediente Kuchenform. Da sie mit Wasser in Kontakt kam, hat sie zu rosten begonnen und meine Platte schön shabby gezeichnet.
Das verzeiht dann auch, dass die Kante ausgerissen ist und die "Spitzenreliefs" nicht mehr ganz hundertprozentig komplett sind... Wer hat schon Geduld, die Silikonteile schööön, sooorgfäältig zu lösen, wenns ratsch auch geht... Nein, im Ernst, nächstes Mal würde ich mit mehr Geduld darangehen.

Das Fröilein hat mir mal die Silikonteilchen zum Werkeln gemopst, so passt das bedruckte Kissen prima dazu.


Der Tortenständer ist ein einfaches, viereckig abgerundetes Dessertschälchen, das ich umgedreht verwende.



Bei einer nächsten Platte wähle ich einen etwas höheren Sockel.
Gips härtet viel schneller aus als Beton, deshalb fallen Ungenauheiten schneller auf und beim Lösen aus der doch recht verwinkelten Kuchenform sind viele Teile des Gipstellers bereits abgesplittert. Mit Beton hätte das wohl besser gehalten.
Diese Tortenplatte war ein Versuch, der mir so ganz gut gefällt, der aber noch viel Verbesserungspotential enthält.
Eine weitere Gips/Beton Arbeit bin ich noch am fertigstellen. Ich werde zu gegebener Zeit darüber berichten.



Simone



verlinkt: Dekodonnerstag

Donnerstag, 15. September 2016

Bildstile & Monochrome Bilder

Nachdem ich gestern bei Lisa diesen tollen Post zum Weissabgleich gelesen habe, gluschtete es mich, dir von meinem Fotokurs zu erzählen. Seit Mitte August belege ich hier einmal wöchentlich einen Kurs im Digitalfotografieren.

In diesem Kurs lerne ich nicht nur Vieles zur Fotografie, ich kann praktischerweise auch meine eigene Kamera so viel besser kennenlernen. Die Theorie wird nämlich umgehend ausprobiert, ich kann Fragen stellen und bekomme eine für mich zugeschnittene Antwort drauf. Einfach prima!
Selbstverständlich war auch der Weissabgleich sowie der Bildstil ein abendfüllendes Thema.

Einstellung monochrom

Die Bilder habe ich alle abends in der Lorraine in Bern und am Ufer der Aare aufgenommen. Da sie etwas verlassen und verwildert daher kommen, erinnern sie mich sehr an die "Lost places"-Bilder, die man immer wieder sieht. Der Ort ist aber überhaupt nicht verlassen.

Lisa hat die Vor- und Nachteile der verschiedenen Weissabgleicheinstellungen bereits erklärt.
Eines meiner Bilder dazu zeige ich dir aber sehr gerne. Ich fotografiere mit einer Canon. Und die lässt sich für Spielereien ganz toll überlisten. Wenn man nämlich anstatt einer Graukarte zum Beispiel eine grüne Fläche fotografiert und diese als Referenz im manuellen Weissabgleich angibt, so mischt die Kamera ganz starke Magentatöne mit und es entstehen solche Bilder.

Eine grüne Fläche wird als Referenzwert anstatt der Graukarte
beim manuellen Weissabgleich genutzt.

Monochrome Bilder in einem Farbton lassen sich aber auch mit einer Einstellung im "Bildstil" erzielen.
Dafür musst du im Menu einen Stil wählen.
Grundsätzlich verwendet die Kamera die "Standarteinstellung".
Dies sind Empfehlungen für eine Canon Kamera, deshalb können die Bezeichnungen je nach Kamera etwas anders lauten.

Bildstil Standart

"Landschaft"en werden mit dieser Einstellung kräftiger in den Farben.

Bildstil "Landschaft"

Schwarzweissbilder erzielst du mit der Bildstil-Einstellung "monochrom".

Bildstil "Monochrom"


Und dabei lässt es sich noch weitergehen. Via "Info" lässt sich ein Tonungseffekt erzielen. "Sepia" ist sehr bekannt, bei mir kann ich noch wählen zwischen "Blau", "Violett" und "Grün".

Bildstil "Sepia"
Bildstil "Violett"

Mein absoluter Favorit ist die "Violett"-Variante. Die habe ich bis jetzt nicht gekannt. Sie gefällt mir aber ausnehmend gut.

Bildstil "Violett"

Dieses Mal ists etwas Theoretisch ausgefallen. Ich hoffe aber, du spürst, wie viel Freude mir das Ganze macht. Und wieviel man schon mit genauen Einstellungen an der Kamera bewirken kann. Hat dir mein Bericht gefallen? Möchtest du noch mehr aus meinem Kurs erfahren?


Simone







Montag, 12. September 2016

Schichttorten - so einfach - so lecker!

Wenn man für ein Fest alles selber vorbereitet, so gibt das viel zu tun. Deshalb gehe ich Kompromisse ein und hole Hilfe.

Meine beiden Modis (Mädchen) haben mit wenig bis gar keiner Hilfe am Vorabend fürs Dessertbuffet zwei superleckere Torten zusammengestellt.



Diese Torten werden oft auch "Faule Hausfrauentorten" genannt. Schade, diesem leckeren süssen Traum einen so negativen Namen zu geben.
Besser würde ein "backen-nicht-nötig" oder eben eine "kinderleichte Torte" passen.

Ich habe fertige Tortenböden (aus dem Grossverteiler mit dem orangen M) gekauft, jede Menge Nidle (Halbrahm) und Rahmfestiger.
Für die Schwarzwäldervariante zusätzlich noch Erdbeeren und Schoggispäne.
Die "Apfeltorte" wird mit Apfelmus, Zimt, Mascarpone, Mandelblättchen und weisser Schokolade gefüllt.

Ja, ich weiss, kalorienarm geht anders!





"Schwarzwäldertorte" mit Erdbeeren
Begonnen wird mit einem ersten dunklen Tortenboden. Der wird mit einer Schicht in feine Scheiben geschnittenen Erdbeeren belegt. Darauf kommt steifgeschlagener Rahm, dem Rahmfestiger beigegeben wurde und der nach Belieben gesüsst wurde. Die zweite Lage wird genau gleich belegt. Zum Schluss den dritten Biscuitteil als Deckel auflegen und alles auch rundum mit Rahm zudecken.
Nun kommt der kniffligste Teil. Die Torte wird mit Schoggispänen eingedeckt. Oben ist das ein Kinderspiel, seitlich muss am besten mit einem Spachtel, Geduld und genügend Zeit etwas nachgeholfen werden.
Die Torte wird erst kurz vor dem Servieren dekoriert.




Apfel-weisse Schokoladentorte
Begonnen wird auch hier mit einem ersten hellen Tortenboden. Der wird mit einer Schicht Apfelmus belegt, nach Belieben mit etwas Zimt bestreuen. Die weisse Schokolade im Wasserbad zergehen lassen und mit der Mascarpone mischen. Diese Masse dann auf den Boden streichen. Wiederum eine Schicht Apfelmus drauf geben. Zum Schluss den zweiten Biscuitteil als Deckel auflegen, diesen mit Apfelmus bestreichen und alles auch rundum mit steifgeschlagenem Rahm,-dem Rahmfestiger beigegeben wurde und der nach Belieben gesüsst wurde-, zudecken.
Nun kommt ebenfalls hier der knifflige Teil. Die Torte wird mit Mandelblättchen eingedeckt. Oben geht das einfach, seitlich muss am besten mit einem Spachtel, Geduld und genügend Zeit etwas nachgeholfen werden.
Die Torte wird erst kurz vor dem Servieren mit feinen Apfelspalten dekoriert.



Damit der Rahm auch wirklich fest werden kann, empfehle ich, die Torte am Vortag zu "backen".

Ich wünsche "e Guete !" und allen eine süsse Woche




Simone


verlinkt: Montagsfreuden







Donnerstag, 8. September 2016

Schiff ahoi - Unser Sommerfest

Heute erzähle ich dir mit einem grossen Korb voller Bildern von unserem jährlichen Sommerfest daheim im Garten.


Heuer stand es unter dem Motto "Schiff ahoi". Schon lange, nein schon ewig lange, wollte ich mir meinen eigenen Stempel bei Britta Heiterkram bestellen (Keine Werbung, nur eine persönliche Empfehlung von mir). Bei ihr kannst du nämlich deine .pdf-Vorlage zu einem Stempel werden lassen.
Soooo coool imfall!


Mein Faltschiffmotiv, das bis anhin einige Babybodies und Kissen geziert hat, wollte ich nun für die Tischdeko nutzen können.


Mit dem neuen Stempel wurde Tags verziert und auch die Papierservietten bekamen einen Abdruck.
Da die Tinte im Stempel drin ist, gibt es viel weniger die "Eckenflecken", dies bei konventionellen Stempeln schnell mal gibt, wenn man die Farbe rund ums Motiv nicht sorgfältig wegputzt. Diese zusätzlichen Farbspuren können ganz gewollt vintage daherkommen, hier waren sie aber nicht erwünscht.


In grosse Gläser habe ich Sand gefüllt, eine blaue, mit Tape gepimpte Kerze reingestellt und passend dazu kleine Faltschiffe aus farbigen Papier gefertigt. Eine Mini-Wimpelkette ziert das Glas von aussen.




Die Tags durften kleine Gläser mit Teelichtern verschönern.


Als Blumendeko habe ich nur weisse Blumen und grüne Gräser sowie Unkraut verwendet. Die kleinen Sträusschen stellte ich zwischen die Lichter.


Es war ein gelungenes, stimmiges Fest. Im nächsten Post verrate ich dir, was die Mädels Leckeres zum Anschluss des Abends gezaubert haben.



Simone


verlinkt: Deko-Donnerstag