Donnerstag, 31. März 2016

Bretonisches

Na, bist du schon parat für ein paar sommerliche Momente?

Kommissar Dupin wird aus dem pulsierenden Paris in die bretonische Sommeridylle zwangsversetzt. Doch da ist es alles andere als nur beschaulich.




Bretonische Verhältnisse
Jean-Luc Bannalec
Ein Fall für Kommissar Dupin

Klappentext
Im malerischen Künstlerdorf Pont Aven wird an einem heissen Julimorgen der Besitzer des berühmtesten Hotels am Platz brutal erstochen aufgefunden. Kommissar Dupin, eingefleischter Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt, übernimmt den Fall und stösst in der bretonischen Sommeridylle auf ungeahnte Abgründe… Ein fesselnder Kriminalroman, durchzogen von hintergründigem Humor und so wunderbar stimmungsvoll, dass man sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren und die salzige Atlantikluft riechen möchte. Eine Krimisternstunde - nicht nur für Frankreichfans!





Nebst all den vielen Rätseln, die es zu lösen gilt, wird im Buch die Landschaft der Bretagne mit so wunderbaren Worten beschrieben, dass man glaubt, im nächsten Moment auf einer Klippe am Meer zu stehen, der Wind zerzaust einem die Haare und die Luft riecht salzig.

Zitat aus dem Buch
" Es war eine atemberaubende, bizarre Landschaft. Eine Landschaft aus den vier Elementen, die die Alchemie des Salzes ausmachten: dem Meer, der Sonne, der Erde und dem Wind. Eine grosse Meeresbucht einst, dann eine Lagune, ein Watt, Schwemmland..."




Monsieur le Commissaire Dupin ist eine eher schrullige, einzelgängerische Figur. Dass er gerne gut isst (auch die regionalen Gerichte werden sehr ausführlich beschrieben) und extrem abhängig von seinem geliebten "Café" ist, macht in doch fast wieder liebenswert.

*******

Der dritte Krimi mit dem kauzigen Kommissar Dupin spielt sich in den Salinen der Guérande ab. Bei den Ermittlungen muss er sich mit der energischen Kommissarin Rose zusammentun.

Bretonisches Gold
Jean-Luc Bannalec
Kommissar Dupins dritter Fall


Klappentext
In den spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel geht gerade die Sonne unter. Der Veilchenduft des Fleur de Sel liegt in der Luft, von dem die alten Salzbauern erzählen, er erzeuge bisweilen Wahnvorstellungen. So kommt es Kommissar Dupin tatsächlich vor, als aus heiterem Himmel auf ihn geschossen wird. Dabei wollte er sich in den Salinen nur nach ein paar mysteriösen Fässern umsehen, auf die ihn Lilou Breval, eine befreundete Journalistin, hingewiesen hat. Doch dann verschwindet Lilou spurlos. Zwischen dem malerischen Golfe du Morbihan und dem atemberaubenden Land des Salzes begibt sich Kommissar Dupin in eine aufreibende Ermittlung, die seine bislang persönlichste wird. Er stösst dabei nicht nur auf die energische Kommissarin Rose, sondern vor allem auf falsche Alibis, gewaltige Interessenkonflikte, dramatische Zerwürfnisse – und immer wieder auf urbretonische Geschichten.

Neben einem guten Krimi wird einem in den Büchern viel Neues und Spannendes über die bretonische Lebensweise serviert.

Bis man weiss,
woran man miteinander ist,
muss man sieben Säcke Salz
zusammen verbrauchen.
Bretonisches Sprichwort

Zitat aus dem Buch
"Sehr gut, Sie suchen nach Zeichen. In manchen Momenten sind Sie wirklich schon einer der Unsrigen!
Dupin war klar, warum die Fässer ein "Zeichen" waren. Vor allem: So ein Satz hatte Nolwenn noch nie gesagt, dass er einer "der Ihrigen" war, zumindest in manchen Momenten. Dupin schwankte zwischen einem Anflug von Stolz und Unsicherheit: Hielt sie es für nötig, ihm Mut zu machen-..."

Eine spannende Geschichte, verpackt in sehr bildhafte Landschaftsbeschreibungen, gespickt mit typischen Einblicken ins Leben in der Bretagne, für mich ein primafeines Lesevergnügen.

Simone

verlinkt: Buch und mehr
Bilder der Karten gefunden bei g**gle





Montag, 28. März 2016

jeans-upcycling die Dritte!

Nun zum letzten Drittel meiner Jeans-Upcycling Geschichte.

Aus dem Hosenbund der Kinderjeans habe ich Turnbeutel gebastelt.
Da kann man so richtig nach Lust und Laune kombinieren und Stoffe auswählen, die einem am Herzen liegen.




Den Prototypen habe ich für mich genäht. Klassisch in schwarz-weiss mit dem letzten Stückchen von meinem Lieblingsstoff.

Die Beutel werden nicht riesig gross, aber sehr praktisch, um allerlei Kleinigkeiten wie Schlüssel, Portemonnaie und Taschentücher mit zu nehmen.


Die supersüssen Moustache-Applikationen habe ich von meiner Cousine. Hier kannst du gucken (Nein, keine Werbung, sondern einfach hier erwähnt, weil die mir wirklich gut gefallen!).


Aus dem gleichen Stoff wie aussen habe ich grade einen Innenbeutel zugeschnitten. So musste neben den Seitennähten einzig einen Tunnel für die Kordeln abgenäht werden. Die Stoffenden wurden einerseits direkt an die Jeans geheftet und im Innern unten mit einer Naht geschlossen.

Töchterchen wünschte sich einen Beutel in coolem Neon. Kein Problem, ruckzuck entstand ein weiteres Jeansteil in ganz anderem Look.



Und zu guter Letzt darf ich noch die Gewinnerinnen meiner Manschetten-Verlosung bekanntgeben. Merci viel Mal fürs Mitmachen!

Die beiden Fröilein Rösi durften als Glücksfeen wirken.
Liebe Birgit und liebe Rosi herzliche Gratulation!



(Da geht nun also ein Hosenbein in Schweizerdialekt zu einer Dialektbloggerin und ein Rösi-Teil zu Rosi, hihihi... Sorry, diese Bemerkung konnte ich nicht lassen.)

Bitte teilt mir doch per Mail eure Adresse und Wünsche mit (roesis ät gmx punkt ch).

Ich wünsche dir eine primafeine, kurze Woche.
Simone


verlinkt: Mount Denim ade!




Donnerstag, 24. März 2016

Frühling & Ostern

Nun schaff ich es doch noch, dir ein klein wenig Österliches aus dem Hause Rösi bzw von vor dem Hause Rösi zu zeigen.


Aus Schoko-Eiern habe ich kleine Kränze gebunden, indem ich plastifizierten Draht grad durch die Schoggi gestossen habe.


Tulpen gabs mittlerweile schon in mehreren Farben.



Und auch vor der Haustüre sind Herr und Frau Hase vorbeigekommen.


Einzelne Frühblüher dürfen in weissen Töpfen den Eingang schmücken.


Im Garten wird schon fleissig gearbeitet. zumindest die Bienen tun das. Ich war noch nicht so aktiv. Aber bald sind Ferien...



Ich wünsche dir und deinen Lieben ein tolles Osterfest, ein erholsames Wochenende oder einfach eine primafeine Zeit zum Zusammensein.
Simone


Montag, 21. März 2016

Und nun zum Hosenbund

In der Morgensonne habe ich dir den Rest der angeschnittenen Hose fotografiert.



Da Hosen in Grösse 110 nicht wirklich gross sind, konnte ich das Stück am Bund ohne es zu verändern gleich weiterverarbeiten.




Ich habe es also knapp vor Beginn der Hosenbeine (oder dort, wo die Stummel der Hosenbeine vorig waren...) abgeschnitten und der Hosenbeinrest halbiert, daraus wird der Boden gebildet.



Die unzähligen Taschen und Täschchen am Bund erweisen sich als praktische Aufbewahrungsorte für Schere, Nadeln, Kleinzeug & Co.


Innen habe ich das Utensilo mit Sternchenstoff und einem Jeansboden (aus dem anderen Hosenbeinrest)  locker gefüttert.




Nun hat meine Häkelarbeit ein neues Zuhause.

Weils mich mit den Jeans-Verarbeiten so gepackt hat, werde ich dir nächste Woche eine weitere Idee zeigen.


Und-
Vielleicht gehe ich ja wirklich mal nach London!?!

Simone

Verlinkt: Mount Denim ade!

Donnerstag, 17. März 2016

Hosenbein zu gewinnen!

Jawohl, heute verschenke ich zwei Hosenbeine.
Nun ja, so simple Hosenbeine sind es nun auch wieder nicht.

Im Stoffschrank liegen schon sehr lange etliche ausgetragene Kleinkinderjeans, die auf eine Verwendung warten. Ursprünglich habe ich vorgehabt, daraus kleine Kitschtaschen (so mit rosa Puschelband drum und viel Klimblim-Glitzer-Zeugs) zu nähen. Mittlerweile sind die Mädels aber definitiv aus dem Alter raus...


Also, eben diesen Kinderhosen habe ich die Hosenbeine abge... gekürzt, mit meinen Dialektschriftzügen ein Snappaplabel verziert und so primafeine Überzüge genäht, um meinen Stiften ein neues Zuhause zu geben. Die verschiedenen Schribis standen bis jetzt nämlich in einem einfachen Glas auf dem Schreibtisch.


Natürlich hätte ich auch hier einfach ein Büchse als Stiftebehälter verwenden können.

Weil ich mich so über alle meine Leserinnen freue, habe ich mich entschieden, eben zwei Hosenbeine zu verlosen. Wer also gerne ein Jeansmäntelchen für seinen Stiftehalter gewinnen möchte, eingetragene Leserin meines Blogs ist, der schriebe unter diesen Post einen Kommentar bis zum 24. März 2016.
Die Gewinnerinnen werden am Ostermontag bekannt gegeben.


Und weil heute der Frühling sonnig vorbeischaut, mache ich noch das Angebot, dass bei einem Gewinn sogar der aufgedruckte Begriff selber gewählt werden kann (d.h. es kann zum Beispiel auch der eigene Name sein).


Wie ich den Rest der Hose weiterverarbeitet habe, zeige ich dir nächste Woche.

Simone

verlinkt: Mount Denim ade!

Montag, 14. März 2016

Zopfmuster gehäkelt

Letzen Juni habe ich dir das Buch von epipa vorgestellt.

Darin zeigt sie, wie man ein Zopfmuster häkeln kann. Das hat mich sehr fasziniert und ich stellte mir das ziemlich kompliziert vor.
Diesen Winter endlich habe ich mich daran gemacht, das Häkelmuster aus zu probieren.


Fürs Turnermeitschi (Turnermädchen) habe ich Beinstulpen genadelt. Schliesslich müssen die Beinchen auch im Winter schön warm haben.


Das Muster selber ist gar nicht schwierig, besteht es doch einfach aus tiefer gestochenen Maschen.


Leider habe ich es nicht wie gewünscht geschafft, das Muster klar sichtbar auf ein Foto zu bringen.

Geschafft habe ich nun aber, die Bilder noch zu zeigen, bevor der wärmende Frühling kommt ;-).


Ich wünsche dir eine primafeine Woche und-
Simone

Donnerstag, 10. März 2016

CU- Auf der Suche nach Füssen, oder?

Ja, dass mich das CU-Cam Underfoot Projekt von Siglinde nicht mehr loslassen wird, war mich rasch bewusst. Schliesslich erlaubt diese Sichtweise doch sehr freche Einblicke und ein Perspektivenwechsel ist nie verkehrt.
Kurz die Regeln erläutert:
- Photos aus der typischen Cam Underfoot oder kurz auch -CU- Perspektive.
- Deine Kamera sollte höchstens 20cm über dem Boden positioniert sein – sportlicher Einsatz ist also gefragt.  



Heute mein sportlicher Einsatz, der ists nämlich in doppelter Hinsicht.


Ich habe mir meine Kamera geschnappt und bin mit Töchterchen ins Training. Ja, sie hat mit ihren Kolleginnen trainiert, ich habe mich möglichst unauffällig am Boden gewälzt...


Da wurde der Flic geübt, geübt und nochmal geübt.
Erst auf dem bodennahen Balken, um danach das Ganze auf dem "richtigen" Balken zu stehen.



Immer wieder stand die Welt auf dem Kopf und ich habe tragende Hände vor die Linse bekommen.



Du wirst in diesem Jahr bestimmt noch mehr CU Fotos zu sehen bekommen. Vielleicht gluschtet es dich auch und du machst mit. Das kannst du jeden Mittwoch.


Simone







Montag, 7. März 2016

5 Minuten Collage- der März in gelb

Mädels, ihr seid eine Wucht!

M*E*R*C*I    V*I*E*L"M*A*L*S

für die rege Teilnahme an meiner Linkparty.
Ich habe mich so gefreut! Und herzlich willkommen den neuen Leserinnen.
Schaut mal hier: 30 !!!DREISSIG!!! Collagen in weiss!
Das fühlt sich so gut an. Ihr seid mein absolutes Highlight im Februar!



Wie geht das?

Nun starten wir in Runde zwei. Gelb, heissts im März.
Viele haben sich schon Sorgen gemacht, ob sie das hinkriegen. Locker, meine Lieben, nur ruhig.
Herausforderungen sind da, um sie anzunehmen. Und weil wir alle kreativ, flexibel und wunderbar sind, wird auch dieser Monat toll.


Keep calm and sammel on ;-)!
Kleine Tipps meinerseits: Erstens, ist ein Gang durchs Kinderzimmer, sofern vorhanden, sicher nicht verkehrt und zweitens, die Küche würde ich keinesfalls links liegen lassen.

Meine Monats-Collage gelb


Die ist recht voll. Aromat ist eine schweizerische Streuwürze die entweder geliebt oder gar nicht benutzt wird, der gelbe Barbapapa erinnert mich an meine Kindheit (das sind sozusagen die Minions von damals), das Ü'ei-Döschen habe ich aus dem Notfallkasten stibitzt, da verstecken sich zwei Gummihandschuhe drin, die Feuerwehrente gehört dem Herrn des Hauses, daneben siehst du noch ein Schokoei, einen Fahrradreflexstreifen, eine Stanze neben der 10er Note, die neuste Mollie, Kugelschreiber, Schraubenzieher, Stecknadeln, Post it, Teigwaren und in der Mitte einen Massageball.

Das sollte möglich sein, oder?
Und wer gar nichts findet, zeigt uns seine Pastakollektion. Wär auch witzig...
Oder du zeigst nur einen einzigen Gegenstand. Ins richtige Licht gesetzt, hat das auch seinen Reiz.

Bei uns hat sich ein kleiner Wettbewerb entwickelt. Fröilein Rösi wollte auch mitmachen und so haben wir parallel gesucht.


Sie beschreibt ihre Collage grad selber


Meine Collage besteht aus:

·         Einem grossen Knopf, den ich einmal zu Weihnachten bekommen habe, mit ganz vielen  

         anderen Knöpfen.

·         Einem Tape mit Sternen, das ich auch zu Weihnachten bekommen habe.

·         Einem Schoggiei, das Mama herumliegen liess…(es war sehr lecker)

·         Einem Spitzer, der sehr praktisch ist.
·         Einer Kerze
·         Einem selbstgemachten „LOVE“-Magnet für die Magnetwand.
·         Einem Smiley, das eine Zahnspange trägt. Diesen Anstecker habe ich von der
         Kieferorthopädin.
·         Eine glitzernde Haarspange, die ich auch in vielerlei anderen Farben habe.
·         Einer Fadenspule, die ich mit dem Knopf zusammen bekommen habe.
·         In der Mitte einem zwinkernden Emoji.
·         Und dem Gecko, den Mama für meine Schwester selber gemacht hat.

Und wers jetzt gluschtet und sich bis jetzt nicht gewagt hat, wegen dem Verlinken und so... Klick bei Katharina gibt's eine supergute Anleitung dazu.

Die Vorschau auf nächsten Monat. Da geht's vielleicht in den Garten.




Mit Farben spielen fägt (macht Spass)! Ich bin gespannt auf dein Werk.

Simone