Donnerstag, 16. März 2017

Us Bärn

Mit diesem Post möchte ich die Gelegenheit nutzen, dir ein paar Sachen direkt "us Bärn" (aus Bern) zu zeigen.


Nebst all den bekannten und allgegenwärtigen Deko-Ketten gibt's meistens in näherer Umgebung lokale Künstlerinnen, die wunderbare Gegenstände zaubern.
Und genau auf dieses Kunsthandwerk will ich meinen Blick heute richten.

So in Bern auch die Linck-Keramik, eine kleine, aber feine Manufaktur. Margrit Linck begann bereits in den Dreissiger Jahre diese wunderschönen Werke in einer zeitlosen Ästhetik zu designen. Dieser Klarheit in den Formen und der Farbe bin ich schon seit ganz jung verfallen.


Sag selbst, diese Kunstwerke können heute mit jedem modernen Design mithalten, obwohl sie schon nahezu hundert Jahre alt sind.


Dazu passt auch der witzige Wortfächer, der einem ganz neu aber mit altgebrauchten "flüech und schlämperlige" (Flüche und Schimpfworte) auf Berndeutsch den Tag erhellt. Es wäre wirklich schade, wenn diese urchigen Ausdrücke verloren gingen. Denn es tut der Seele gut, wenn man "usrüefe wine Waud vou Affe" (wirklich stark und ausufernd schimpfen, wortwörtlich: ausrufen wie ein Wald voller Affen) kann.



Klar, dass ich diesen Post in meiner Linksammlung O-Ton Dialekt verlinke. Vielleicht hast du ebenfalls mal etwas über deine Mundart geschrieben. Eine Verlinkung von deinem Post freut mich sehr.


Simone




Kommentare:

  1. Durch meine Enkelinnen habe ich etliche Redewendungen in Schwyzertütsch kennen & schätzen gelernt. Auch das Ripuarische meiner jetzigen Heimat, Kölsch genannt, bietet viel wunderbare bildhafte Formulierungen, die Emotionen besser auszudrücken vermögen als das Hochdeutsch. ich stimme dir zu, dass das unbedingt erhaltenswert ist.
    GLG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  2. Du bist ja inzwischen ein absoluter Foti-Profi! Wunderschön sind deine Bilder und die Keramik in ihrer Schlichtheit gefällt mir sowieso. Wir waren im Dezember am Handwerkermärit in Bern und waren begeistert über die vielen tollen Sachen und bestimmt kommen wir wieder. Ich liebe eure Sprache auch wenn ich ab und zu studieren muss, was es genau heisst! Heb en guete Tag und herzllichste Grüsse Rita

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Simone,
    man merkt das du bei Cabriela im Kurs warst, welch schöne Foto du jett knipst, eifach wunderschön.
    Das Berndeutsch ist mir echt nicht fremd, Bern ist ein Begriff für mich, denn es ist Nahe an meinem Wohnort;)
    Ich finde Berndeutsche Ausdrücke immer noch eine wunderschööne Sprache und hoffe sie wird weitergelebt.
    Dir noch einen schönen Abend, lieber Gruss
    Heidi

    AntwortenLöschen
  4. Das sind wunderbare Dekoteile, erstens weiß!!! und dann auch noch so schön schlicht, gefällt mir super gut.
    Us Bärn habe ich zuerst gedacht, Du willst uns heute was vom Bären erzählen, grins.
    Dir einen schönen Abend und am Montag werde ich mal Deine Blogger-Spürnase erwähnen... kannst du Dir denken, warum?
    Lieben Gruß, Nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Nicole
      Mit dem Bären liegst du richtig. Im Wappen von Bern prangt ein riesiges Exemplar.
      Ich kann mir vorstellen, was du am Montag erwähnen willst, schmunzel.
      Wünsche dir erst mal ein tolles Wochenende.
      Herzliche Grüsse Simone

      Löschen
  5. Ein wirklich gutes Design zeichnet sich dadurch aus, dass es zeitlos ist. Dafür gibt es so viele Beispiele. Die Keramik ist wunderschön! Und Berndeutsch natürlich auch!
    heitere Grüsse Britta

    AntwortenLöschen
  6. einfach nur schön, diese Bilder!

    LG
    ela

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Simone,
    das Design ist ein zeitloser Traum... in meiner "Keramiklieblingsfarbe".

    Viele liebe Grüße zu dir und Danke für deinen Besuch im Blauen Haus :)
    Erika

    AntwortenLöschen

****************

Merci viel Mal für deine Zeilen.

****************